DBU – Davids Backyard Ultra 2026
Am 25. Juli war es endlich so weit. Der von David Sweeney und seinen Freunden organisierte Backyard Ultra, kurz DBU, fand wieder statt.
Meine fünfte Teilnahme
In diesem Jahr wurde der DBU bereits zum sechsten Mal ausgerichtet. Ich hatte mich auch für alle Veranstaltungen angemeldet. 2023 konnte ich aber aufgrund einer Verletzung nicht dabei sein.
Mein Laufziel
Beim letzten DBU war ich zwei Runden plus den Parkrun gelaufen. Das waren 18,6 Kilometer. Für dieses Jahr hatte ich mir vier Runden à 6,8 Kilometer, also 27,2 Kilometer, vorgenommen.
Die Einführungsrunde beim DBU
Die erste Runde beim DBU ist eine Einführungsrunde. Sie dient dem Kennenlernen der Strecke. Alle laufen etwas gemütlicher. Es herrscht auch eine besondere Stimmung. Die Teilnehmer sind gut gelaunt, plaudern miteinander und sind voller Hoffnung, dass sie lange im Wettbewerb drin bleiben. Nach drei Kilometern erreichten wir den Wendepunkt an der Stephanien-Statue und liefen zum Startbereich zurück.

Die zweite Runde
Nach 45 Minuten hatte ich die erste Runde beendet. Ich hatte also 15 Minuten Zeit, um mich zu erholen. Ich setzte mich auf meinen mitgebrachten Campingstuhl und trank einige Schlucke Wasser. Punkt acht Uhr startete die zweite Runde. Bei mir lief es sehr gut. Mein verletzter Fuß machte keine Probleme und ich lief einigermaßen rund. Für die zweite Runde brauchte ich 47 Minuten. In der Pause aß ich von meinen mitgebrachten Tortellini und wechselte mein Laufshirt.

Die dritte Runde
Um 9 Uhr begann die dritte Runde. Ich hätte auch beim wenige Minuten später beginnenden Parkrun starten und danach außer Konkurrenz mitlaufen können. Im letzten Jahr hatte ich das so gemacht. Diesmal wollte ich aber unbedingt in die Wertung kommen. Ich startete also gemeinsam mit den anderen DBU-Läufern und freute mich über den Jubel der Parkrun-Teilnehmer, die uns anfeuerten.
Inzwischen hatten alle Läufer schon eine zweistellige Zahl an Kilometern zurückgelegt und mir fiel auf, dass sich die Stimmung im Feld etwas geändert hatte. Die Frische und die gute Laune der ersten Runde waren weg. Einigen Läufern merkte man schon die Müdigkeit an. Sie redeten weniger und konzentrierten sich mehr auf sich selbst. Am Ende der dritten Runde fühlte ich, dass mein rechter Schuh enger wurde. Wurde der Fuß etwa dick? Nach knapp 48 Minuten kam ich ins Ziel und freute mich über die Pause. Zu diesem Zeitpunkt waren wir alle schon über 20 Kilometer gelaufen.
Die vierte Runde
Zu Beginn der vierten Runde merkte ich, dass mein Fuß angeschwollen war. Ich lief nicht mehr rund und war auch deutlich langsamer unterwegs. Ich erreichte den Wendepunkt als Vorletzter und kurz nach der Umrundung der Stephanien-Statue wurde ich überholt. Ich war jetzt also Letzter. Mir war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass ich nach dieser Runde aufhören würde. Da ich es nicht mehr so eilig hatte, legte ich eine Gehpause ein. Ich verlor die anderen Läufer aus dem Blick.
Mir fiel auf, dass sich die Strecke geändert hatte. Ich hatte tatsächlich eine Abzweigung übersehen und war zu weit geradeaus gelaufen. Sollte ich mit meinem lädierten Fuß wieder zurücklaufen? Ich entschied mich dagegen. Für mich war nach dieser Runde sowieso Schluss und deshalb schonte ich lieber meinen Fuß. Nach einigen Minuten lief ich wieder auf die DBU-Strecke auf und folgte ihr bis zum Ziel. Dort kam ich nach 50 Minuten an und stellte fest, dass ich deutlich abgekürzt hatte. Ich war nur 6 Kilometer und damit 800 Meter weniger gelaufen als vorgesehen. Ich läutete die Glocke und beendete damit meine fünfte DBU-Teilnahme.
Mein Fazit zum DBU 2026
27,2 Kilometer hatte ich mir für den DBU 2026 vorgenommen. Durch die ungewollte Abkürzung waren es nur 26,4 Kilometer. Ich wäre auch gerne noch eine fünfte Runde gelaufen. Die Kraft dafür hätte ich gehabt. Aber mit einem dicken Fuß machte das natürlich keinen Sinn. Zum Glück ging im Laufe des Tages die Schwellung von selbst zurück.
Nach meinem Ausscheiden fuhr ich zum Duschen und Umziehen nach Hause. Danach kehrte ich zum DBU zurück, um die anderen Läufer zu unterstützen. Nach 10 Runden, also 68 gelaufenen Kilometern, stellten sich nur noch fünf Teilnehmer an die Startlinie. Letztendlich war Nico der Held des Tages. Er schaffte 15 Runden und wurde mit 102 gelaufenen Kilometer zum neuen Waldparkkönig gekürt. Herzlichen Glückwunsch von mir zu dieser tollen Leistung.




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