Ein Marathon geht immer
Laufbuch

Ein Marathon geht immer

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In seinem Buch „Ein Marathon geht immer“ verspricht der Ultraläufer Maik Becker eine inspirierende Laufreise durch das Leben und um die Welt. In diesem Artikel erfahrt ihr die Vorgeschichte des Autors und wie mir das Buch gefallen hat.

Das Buch „Ein Marathon geht immer“ von Maik Becker wurde mir vom Meyer & Meyer Verlag als kostenloses Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt.

Über Maik Becker

Maik Becker ist Mitte 30 und übergewichtig. Er bekommt erste gesundheitliche Probleme und geht deshalb zu seinem Arzt. Dieser verschreibt ihm aber keine Tabletten, sondern empfiehlt ihm mehr Sport zu treiben. Zuerst fängt er mit Schwimmen an. Da ihm das Abnehmen aber zu langsam geht, wechselt er zum Laufen. 15 Jahre später ist aus dem gestressten, übergewichtigen Nichtsportler ein Ultraläufer geworden.

7 Ultraläufe auf 7 Kontinenten

Während des Laufens hat Maik Becker eine Eingebung. Wie wäre es auf allen 7 Kontinenten einen Lauf zu absolvieren? Keine Marathons, wie der Buchtitel andeutet, sondern Ultraläufe. Das Ganze verbunden mit einem Hilfsprojekt für nepalesische Kinder. Zuerst plant er 12 Monate Zeit dafür ein. Eine Marketingexpertin empfiehlt ihm, die Dauer auf 7 Monate zu verkürzen. 7 Läufe auf 7 Kontinenten in 7 Monaten. Das ließe sich besser vermarkten.

Inhalt von „Ein Marathon geht immer“

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Die Rückseite von „Ein Marathon geht immer“

In seinem Buch schreibt Maik Becker über die 7 Läufe. Sie führen ihn durch Albanien, die Atacama-Wüste in Chile, Nepal, die Antarktis, Costa Rica und Neuseeland. Sein letzter Lauf ist der Marathon des Sables, der durch die marokkanische Wüste führt. Die Läufe haben eine Länge von 160 bis 316 Kilometer. Jedem Lauf widmet er 6-9 Seiten. In der Buchmitte sind 32 Seiten mit Fotos von den Läufen und dem Hilfsprojekt eingeheftet. Zwischen den einzelnen Läufen widmet sich der Autor noch Themen wie Ernährung, Psyche und dem Glücklichsein.

Meine Meinung zu „Ein Marathon geht immer“

Die Geschichte vom Nichtsportler zum Ultraläufer ist ja nicht neu. Aber ich lese solche Berichte eigentlich gerne. Es ist doch immer wieder unterhaltsam zu lesen, wie ein Couch-Potato seinen Schweinehund besiegt und zum Läufer wird. Bei dem Buch „Ein Marathon geht immer“ ist mir das Lesen aber schwer gefallen.

Maik Becker macht 7 Läufe auf 7 Kontinenten und legt dabei über 1.600 Kilometer zurück. Was könnte er da nicht alles erzählen? Über die Vorbereitung, über die nötige Ausrüstung, über die anderen Teilnehmer, über die unterschiedlichen Landschaften, über die einzelnen Etappen, über die Entbehrungen. Der Autor beschreibt jeden einzelnen Lauf aber nur auf wenigen Seiten. Natürlich könnte man sagen, er beherrscht die Kunst des Weglassens. Aber in diesem Fall hat er so viel weg gelassen, dass kaum etwas übrig geblieben ist. Das Kapitel „Ernährung“ umfasst 65 Seiten. 8 Seiten mehr als die Schilderung der 7 Läufe, die doch das Hauptthema dieses Buches sind.

Als ich von dem Buch „Ein Marathon geht immer“ gelesen habe, wollte ich es unbedingt haben. Ich freute mich auf ein Werk wie Born to Run, das mich so mitgerissen hat wie kein anderes Laufbuch. Ich freute mich auf ein Buch, das die Freude am Sport weckt und mich zum Laufen motiviert. Ich freute mich auf ein Miterleben der 7 Läufe. Leider wurde meine Vorfreude enttäuscht und meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Eine gute Idee führte zu einem tollen Projekt. Aber das Buch dazu ist leider nur eine vertane Chance.

Das Buch Ein Marathon geht immer* hat 290 Seiten, kostet 18 Euro und ist im Meyer & Meyer Verlag erschienen.

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Erik betreibt dieses Laufblog und ist ein begeisterter Läufer. Er trainiert viermal die Woche, startet bei Lauf-Wettkämpfen und bei Parkruns. Wenn du ihn triffst und er läuft gerade nicht, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Verwechslung ;-)

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