Neckar Run 2026
In diesem Jahr war ich bereits zum vierten Mal beim Neckar Run am Start. Der 10-Kilometer-Lauf ist ja etwas berüchtigt, weil es beim Start meist ein großes Gedränge gibt. In meinem Laufbericht erfahrt ihr, wie es in diesem Jahr für mich lief.
Lang oder kurz?
Auch in diesem Jahr bewegte sich das Thermometer beim Neckar Run um die 10°-Marke. Damit stellte sich für mich wieder die Frage: Soll ich mit langen oder kurzen Ärmeln laufen? Im letzten Jahr entschied ich mich für die langarmige Variante. Eigentlich hatte das auch gut geklappt. Trotzdem trug ich dieses Jahr mein kurzärmliges Parkrun-Shirt und eine kurze Hose. Auf dem Weg zum Start fror ich schon etwas.
Mein Laufziel
In meinem letzten Artikel über den Schriesheimer Matthaisemarktlauf hatte ich ja angekündigt, den Neckar Run in unter einer Stunde laufen zu wollen. Allerdings war mein letzter Tempolauf schon einige Monate her und außerdem gibt es bei diesem 10-Kilometer-Lauf ja immer beim Start ein großes Gedränge. Deshalb peilte ich für diesen Lauf eher eine Zeit von um die 60 Minuten herum an.

Das Rennen
Über 800 Läufer standen in diesem Jahr in dem Startblock. Auf dem schmalen Radweg passten lediglich vier Läufer nebeneinander. Dadurch ergab sich eine riesige Schlange und nach dem Startschuss ein großes Gedränge. Einige nutzten den angrenzenden Grünstreifen, um vor Ihnen liegende Läufer zu überholen. Nach 800 Metern kam eine leicht aufwärts führende Rampe. Dort trennte sich die Spreu vom Weizen und das Feld lichtete sich etwas. Trotzdem benötigte ich 6:14 Minuten für den ersten Kilometer.
Nach der Überquerung der Friedrich-Ebert-Brücke führte die Strecke über den Weg am gegenüberliegenden Neckarufer. Auch dieser war schmal und bot wenig Möglichkeiten zum Überholen. Immerhin war ich mit 6:02 Minuten für den zweiten und 6:10 Minuten für den dritten Kilometer etwas schneller. Der Weg zurück führte über die zweite Neckarbrücke, die sich natürlich auf einer Anhöhe befand, was wieder etwas Zeit kostete. Für den vierten Kilometer brauchte ich 6:25 Minuten. Jetzt ging es wieder Richtung Start. Nach 5 Kilometern zeigte die Uhr 30:50 Minuten an. Damit war klar, dass es für eine Zeit von unter 60 Minuten nicht langen würde.
Für die nächsten drei Kilometer brauchte ich wieder ungefähr jeweils 6 Minuten. Danach ging es wieder die Brückenauffahrt hoch. Mit 6:35 Minuten lief ich den langsamsten Kilometer des Tages. Auf den letzten Metern beschleunigte ich noch etwas und konnte einen anderen Läufer überholen. Meine Zielzeit lautete: 1:01:58 h.
Mein Fazit zum Neckar Run 2026
Das war meine bisher langsamste Laufzeit beim Neckar Run. Da rächte es sich doch etwas, dass ich in den Wochen zu wenig trainiert und vor allem kein Tempotraining gemacht hatte.
Beim Sandhofer Straßenlauf bin ich in diesem Jahr nicht am Start. Der nächste 10-Kilometer-Lauf ist Ende August in Rheinau. Hoffentlich läuft es dann besser für mich.




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