Ich stehe vor dem Parkrun Buddy Special auf einem Schotter-Untergrund. Hinter mir sind Bäume zu sehen. Vor mir steht ein Schild mit dem Aufdruck Parkrun Bahnstadt-Promenade. Ich trage eine schwarze Mütze, eine blau-grüne Jacke, eine schwarze Hose und schwarze Handschuhe.
Parkrun

Parkrun Buddy Special in Heidelberg

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Am Samstag nahm ich am Parkrun Buddy Special in Heidelberg teil. Was das ist und womit ich mich selbst überraschte, erfahrt ihr in meinem Laufbericht.

Was ist ein Buddy Special?

Beim Parkrun Buddy Special gibt es Läufer, die eine bestimmte Zeit laufen und denen sich andere Sportler anschließen können. Bei Marathons werden diese Läufer auch Pacemaker genannt. In Heidelberg findet das Buddy Special immer am ersten Samstag des mittleren Quartalmonats statt, also im Februar, Mai, August und November. Es gibt mehrere Buddys, die jeweils eine andere Zeit vorgeben.

Das Buddy Special im November

Letzten November hatte ich bereits beim Parkrun Buddy Special in Heidelberg mitgemacht. Damals hatte ich mir vorgenommen, den Parkrun in weniger als 28 Minuten zu laufen und mich dem 27:30-Buddy angeschlossen. Am Ende bin ich die Strecke in 27:36 Minuten gelaufen und hatte damit sogar eine persönliche Jahresbestzeit aufgestellt.

Mein Zeitziel

Obwohl ich schon längere Zeit kein Tempotraining mehr gemacht hatte, setzte ich mir das gleiche Ziel wie im November. Ich wollte dem 27:30er Buddy hinterherlaufen und den Parkrun in weniger als 28 Minuten laufen. Mit einer Verbesserung der November-Zeit rechnete ich nicht, da ich in letzter Zeit weniger trainiert hatte.

Nach dem Parkrun Buddy Special stehe ich zusammen mit Avi auf einem geschotterten Platz. Auf seinem schwarzen Shirt trägt er ein weißes Top mit dem Aufdruck 27:30. Ich stehe neben ihm und trage einen gelben Lauf-Pullover. Vor uns steht ein violettes Schild mit dem Aufdruck Parkrun Bahnstadt-Promenade.
Avi und ich nach dem Zieleinlauf beim Parkrun Buddy Special

Der Lauf

Gleich nach dem Start setzte sich der Buddy für die 27:30 Minuten von mir ab. Nach 200 Metern hatte er bereits einen Abstand von 20 Metern auf mich herausgelaufen. War ich zu langsam? Konnte ich mein Zeitziel bereits nach wenigen hundert Metern abhaken? Ich schaute auf die Uhr. Sie zeigte mir eine Pace von 5:08 Minuten an. Das war deutlich unter der geplanten Zeit von 5:30 Minuten. Der Buddy lief also zu schnell los. Ich versuchte das Tempo zu halten und schaffte es immerhin, dass der Abstand sich nicht vergrößerte.

Kurz vor der 1-Kilometer-Marke winkte der Buddy mich zu sich heran. Er war etwas langsamer geworden und ich konnte zu ihm aufschließen. Für den ersten Kilometer brauchten wir 5:32 Minuten. Insgesamt passte das Tempo also. Wir unterhielten uns ein wenig. Sein Name war Avi. Er stammt aus Indien und promoviert in Heidelberg. Trotz unserer Unterhaltung wurden wir etwas schneller und liefen den zweiten Kilometer in 5:22 Minuten.

Kurz vor der zweiten Wende schlossen wir den dritten Kilometer ab. Mit 5:30 Minuten lagen wir genau im Plan. Eigentlich hatte ich ja damit gerechnet, dass der Kontakt zu Avi irgendwann abreißen würde. Aber bis dahin konnte ich problemlos mithalten. Für den vierten Kilometer brauchten wir 5:29 Minuten, lagen also weiterhin im Soll. Kurz danach liefen wir über eine leicht nach oben gewölbte Brücke. Trotz der kleinen Steigung hatte ich kein Problem das Tempo zu halten. Ich überholte Avi sogar und lief einige Schritte vor ihm.

500 Meter vor dem Ziel merkte ich, dass ich noch genügend Kraft hatte. Ich beschleunigte etwas und setzte mich deutlich von Avi ab. Die Parkrunner am Ziel feuerten mich an. Nach 27:23 Minuten überlief ich die Ziellinie.

Mein Fazit zum Parkrun Buddy Special in Heidelberg

Ich hatte mein Ziel, die Strecke in weniger als 28 Minuten zu laufen, also nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen. Außerdem lief ich nicht nur eine neue Jahresbestzeit für das Jahr 2026, sondern unterbot sogar meine Jahresbestzeit aus 2025. Mit einer solch guten Leistung hatte ich gar nicht gerechnet.

Ich denke, dass das Parkrun Buddy Special in Heidelberg eine gelungene Veranstaltung war. Es war eine willkommene Gelegenheit am Jahresanfang meinen Leistungsstand zu überprüfen. Ich war also doch nicht so schlecht in Form, wie ich vor dem Rennen dachte. In diesem Jahr gibt es noch drei Ausgaben des Buddy Specials. Ich will auch dann dabei sein und werde versuchen meine Jahresbestzeit weiter zu verbessern.

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Erik betreibt dieses Laufblog und ist ein begeisterter Läufer. Er trainiert vier- bis fünfmal die Woche, startet bei Lauf-Wettkämpfen und bei Parkruns. Wenn du ihn triffst und er läuft gerade nicht, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Verwechslung 😉

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