Laufjahr 2021
Rückblick

Mein Rückblick auf das Laufjahr 2021

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Ähnlich wie 2020 war auch 2021 wieder ein besonderes Jahr. Die Corona-Pandemie beeinflusste in mehrfacher Hinsicht das Laufjahr 2021. Zuerst gab es einen Lockdown mit eingeschränktem Lauftraining und vielen Wettkampfabsagen. Danach konnte ich wieder bei einigen Rennen starten. Welche Erfolge ich dabei hatte und was das Laufjahr 2021 mir sonst noch zu bieten hatte, erfahrt ihr in diesem Rückblick.

Laufen im Lockdown

Von Anfang bis Mitte 2021 galt in Deutschland ein Lockdown um während der Corona-Pandemie die Ansteckungszahlen unter Kontrolle zu halten. Es durften keine Laufveranstaltungen stattfinden und ein Lauftraining war nur zu zweit möglich. Ab Mai war immerhin wieder ein Vereinstraining möglich und im Juni gab es einige Laufveranstaltungen. Es dauerte aber bis Mitte Juli bis die ersten Parkruns wieder stattfanden.

Laufen im Exotenwald in Weinheim
Ein Trainingslauf auf den Geiersberg im Weinheimer Exotenwald

Meine Laufwettkämpfe im Laufjahr 2021

Im zweiten Halbjahr 2021 fanden dann doch einige Laufwettkämpfe statt, so dass mein Training im ersten Halbjahr nicht ganz vergebens war.

Spendenlauf in Ludwigshafen

Abgesehen vom Parkrun starte ich eigentlich nicht bei 5-Kilometer-Läufen. Mitte Juni fand aber in Ludwigshafen ein Spendenlauf über diese Strecke statt und da ich seit dem Hockenheimringlauf im November 2020 an keinem Laufwettkampf mehr teilgenommen hatte, meldete ich mich spontan an. Bei Temperaturen von 30° C im Schatten brauchte ich für die 5 km rund 24 Minuten. Das war zwar weit von meiner Bestzeit entfernt, aber angesichts der Hitze und der mangelnden Wettkampfvorbereitung zumindest in Ordnung.

Davids Backyard-Ultra

Ende Juli lief ich meinen ersten Backyard-Ultra. Ich hatte zwar bereits 2020 daran teilgenommen, war damals aber aufgrund einer Verletzung nur 30 Kilometer gewalkt. In diesem Jahr konnte ich laufen und schaffte trotz dreier Stürze 52 Kilometer. Ich hatte meinen ersten Ultralauf gefinisht 🙂

Berlin-Marathon

Lange hatte ich daran gezweifelt, dass der Berlin-Marathon im Jahr 2021 stattfinden würde. Nachdem Anfang August innerhalb weniger Tage die beiden Marathons in Köln und Frankfurt abgesagt wurden, hätte ich keinen Pfifferling mehr auf die Austragung des Berlin-Marathons gewettet. Mitte September kam dann aber eine Mail mit dem Startpass und 14 Tage später stand ich im Startblock. Eigentlich wollte ich eine Zeit von unter 4 Stunden laufen. Ich brauchte aber einige Minuten länger und konnte auch meine Bestzeit nur um einige Sekunden verbessern.

Bienwaldmarathon in Kandel

Im März wurde der Bienwaldmarathon in Kandel auf den 2. Oktober 2021 verschoben. Das war nur 6 Tage nach dem Berlin-Marathon. Da ich aber im Herbst 2021 unbedingt einen Marathon laufen wollte und mit einer Ausrichtung des Berlin-Marathons nicht ernsthaft rechnete, meldete ich mich auch noch in Kandel an. Die Erholungszeit war natürlich viel zu kurz, aber ich ging trotzdem an den Start und brauchte zu meiner eigenen Überraschung nur wenige Minuten mehr als beim Berlin-Marathon.

Spargellauf in Lampertheim

9 Tage nach dem Bienwaldmarathon startete ich beim Spargellauf in Lampertheim. Immerhin war es diesmal nur ein Halbmarathon. Obwohl die Erholungszeit nach den beiden Marathons natürlich sehr kurz war, verpasste ich meine Halbmarathon-Bestzeit nur um 14 Sekunden.

Parkhausrun in Ludwigshafen

Nach dem Spargellauf gönnte ich mir immerhin 4 Wochen Erholungspause, bevor ich bei einem Fun-Wettkampf startete. In Ludwigshafen wird Anfang 2022 ein Parkhaus abgerissen. Um dieses standesgemäß zu verabschieden, fand im November noch ein Parkhausrun statt. Den durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Ich lief 12 Runden lang über mehrere Rampen 3 Stockwerke hoch und wieder runter. Quasi nebenbei schaffte ich den Halbmarathon in weniger als 2 Stunden, was bei insgesamt 420 Höhenmetern für mich eine gute Zeit war.

Hockenheimringlauf

Mitte November lief ich die 10-Kilometer-Strecke auf dem Hockenheimring. Da dort normalerweise die Rennwagen über den Asphalt fegen, ist die Strecke natürlich in einem Top-Zustand. Mein Zustand war leider nicht so top, ich brauchte für die 10 Kilometer fast 51 Minuten. Damit war ich nicht zufrieden.

Nikolauslauf in Hassloch

Mein letzter Wettkampf im Laufjahr 2021 war der Nikolauslauf in Hassloch. Die Strecke war von Anfang an sehr matschig und wurde im Verlauf des Rennens auch nicht besser. Ein Laufen im Wettkampftempo war nicht möglich und so erreichte ich erst nach 53 Minuten das Ziel.

Ausgefallene Laufveranstaltungen im Laufjahr 2021

Ultramarathon in Rodgau

Ende Januar 2021 wollte ich beim Ultramarathon in Rodgau die 50 km-Strecke (10 Runden à 5 km) laufen. Anfang Dezember 2020 fing ich mit dem Training dafür an und absolvierte auch mehrere lange Läufe (bis zu 31 km). Ende Dezember wurden alle Sportveranstaltungen bis zum 31. Januar 2021 verboten. Davon war auch der Ultra in Rodgau betroffen. Er wurde abgesagt und meine Vorbereitung war vergebens gewesen.

Silvesterlauf in Schifferstadt

Zusammen mit einer Vereinskameradin trainierte ich für den Silvesterlauf 2021 in Schifferstadt. Ich sollte sie als Pacemaker unterstützen. 5 Tage vorher wurde der Wettkampf abgesagt bzw. in einen virtuellen Lauf umgewandelt.

Meine Parkrun-Bilanz

Nach einer 17-monatigen Pandemie-Pause startete ich Ende Juli wieder bei einem Parkrun. Mein lokaler Parkrun in Neckarau war noch nicht so weit, deshalb fuhr ich nach Ramstein und nahm zum ersten Mal am Seewoog-Parkrun teil. 1 Woche später stand ich zum ersten Mal beim Leinpfad-Parkrun in Speyer an der Startlinie. Ich fuhr allerdings nicht mit dem Zug hin, sondern lief die 27 Kilometer von Mannheim nach Speyer. 1 Minute vor dem Start traf ich ein und lief anschließend noch die 5 Parkrun-Kilometer. Mitte August ging es auch in Neckarau wieder los mit den Parkruns.

Dass ich in diesem Jahr beim Parkrun keine guten Zeiten gelaufen bin, lag zum einen daran, dass ich die Parkruns mit meinen langen Läufen für die Vorbereitung auf den Berlin-Marathon kombinierte. Konkret bedeutete das, das ich gegen 6 Uhr startete und 25-30 Kilometer lief. Anschließend absolvierte ich noch den Parkrun. Gute Zeiten waren so natürlich nicht möglich. Zum anderen lag es aber auch daran, dass nach den beiden Marathons in Berlin und Kandel sowie dem Halbmarathon in Lampertheim die Luft etwas raus war.

Anfang Dezember gab es noch ein kleines Highlight. Ich absolvierte meinen 50. Parkrun und bekam vor dem Start eine Urkunde überreicht. Außerdem durfte ich mir jetzt mein rotes Meilenstein-T-Shirt bestellen.

50. Parkrun
Für 50 gelaufene Parkruns erhalte ich eine Urkunde. Foto: Hans-Jürgen Bentz

Meine Laufkilometer im Laufjahr 2021

Im letzten Jahr war ich verletzt und musste deshalb ein halbes Jahr mit dem Laufen pausieren. Deshalb kam ich 2020 nur auf etwas mehr als 1.700 Laufkilometer. Das Laufjahr 2021 verlief für mich verletzungsfrei. Ich trainierte 4x die Woche, für die Vorbereitung auf den Berlin-Marathon sogar 5x die Woche. Insgesamt schaffte ich in diesem 3.400 Laufkilometer.

Mein Fazit zum Laufjahr 2021

Aufgrund der schwierigen Bedingungen im 1. Halbjahr waren keine großen Leistungssteigerungen zu erwarten. Nach der langen 8-monatigen Wettkampfpause haben die im 2. Halbjahr absolvierten Wettkämpfe aber besonders viel Spaß gemacht. Ich bin gesund geblieben und konnte deshalb über 3.400 Laufkilometer verzeichnen. Insgesamt kann ich mit dem Laufjahr 2021 also zufrieden sein.

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Erik betreibt dieses Laufblog und ist ein begeisterter Läufer. Er trainiert viermal die Woche, startet bei Lauf-Wettkämpfen und bei Parkruns. Wenn du ihn triffst und er läuft gerade nicht, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Verwechslung ;-)

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