Laufschuh Asics GT 1000
Laufschuhe

Laufschuh Asics GT-1000 10 im Test

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Im Training laufe ich des Öfteren schnelle Einheiten wie Tempoläufe und Intervalle. Bisher hatte ich keine passenden Schuhe dafür und bin mit zu stark gedämpften Laufschuhen gelaufen. Speziell für schnelle Trainingseinheiten habe ich mir jetzt die Asics GT-1000 10 gekauft. In diesem Artikel erfahrt ihr, wie mir die Laufschuhe gefallen und ob sie sich beim Intervalltraining bewährt haben.

Seit ich mit dem regelmäßigen Lauftraining begonnen habe, hatte ich immer Laufschuhe der Modellreihe Asics GT-2000 in meinem Schuh-Portfolio. Insgesamt habe ich bisher 4 Exemplare davon verschlissen. Für gemütliche Läufe hat sich der Schuh bei mir bewährt und ich bin auch sehr damit zufrieden. Ich habe allerdings noch einen Laufschuh für schnellere Trainingseinheiten gesucht und mir deshalb zum ersten Mal das Schwestermodell Asics GT-1000 gekauft.

Unterschiede zwischen Asics GT-1000 und Asics GT-2000

Die Laufschuhe Asics GT-1000* und Asics GT-2000 wurden beide für Läufer mit Überpronation entwickelt. Sie verhindern also beim Auftreten das zu starke Einknicken nach innen. Auch die Sprengung (8 mm) und die Passform sind identisch. Beide Schuhmodelle sind eher schmal gehalten.

Wo liegen die Unterschiede? Der Asics GT-1000 ist ungefähr 30 Gramm leichter als der Asics GT-2000 (Schuhgröße 49). Das geringere Gewicht ist vor allem darin begründet, dass die Mittelsohle bei der 1000er-Modellreihe nicht so dick ist wie bei dem 2000er-Modell. Dadurch ist auch die Dämpfung weniger stark.

Das Laufverhalten

Beim Intervalltraining spüre ich das geringere Gewicht des Asics GT-1000 10 deutlich. Bei gleichem Kraftaufwand laufe ich locker 10-20 Sekunden/Kilometer schneller als mit dem Asics GT-2000. Mir fällt aber auch die deutlich schwächere Dämpfung auf. Vor allem im Vorfuß-Bereich des Schuhs ist der Kontakt zum Untergrund sehr direkt. Beim Laufen auf der Straße habe ich beim Auftreten das Gefühl jedes einzelne Asphaltkorn zu spüren.

Die Optik

Rein optisch erinnert mich der Asics GT-1000 10 etwas an die ostfriesische Nationalflagge. Schwarzer Adler auf schwarzem Grund 😉 Er ist also komplett in schwarz gehalten. Ein wenig optische Abwechslung bieten lediglich die glänzenden Gel-Aufsätze im Rückfußbereich.

Dieses Laufschuhmodell gibt es allerdings in 10 verschiedenen Designs. Wer es also etwas bunter haben möchte, kann auch zu einer anderen Farbkombination greifen.

Mein Fazit zum Asics GT-1000 10

Der Laufschuh Asics GT-1000 10 ist gut für das Laufen auf Asphalt geeignet. Die Dämpfung ist dafür noch ausreichend. Wohlfühlläufer dürfen allerdings kein Wolkenlaufgefühl wie z. B. beim New Balance Fresh Foam More V3 erwarten. Aufgrund des wenig ausgeprägten Profils der Sohle sollte dieser Schuh nur auf der Straße oder auf festem Naturboden gelaufen werden.

Ich kann den Asics GT-1000 10* für schnelle Laufeinheiten auf asphaltierten Wegen empfehlen. Ich werde ihn zukünftig bei Tempoläufen und beim Intervalltraining einsetzen. Durch sein relativ geringes Gewicht (für einen gestützten Laufschuh) eignet er sich auch für kurze Wettkampfdistanzen bis maximal 10 Kilometer. Für längere Distanzen wie einen Halbmarathon oder gar einen Marathon würde ich ihn allerdings nicht empfehlen. Dafür ist die Dämpfung zu schwach.

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Erik betreibt dieses Laufblog und ist ein begeisterter Läufer. Er trainiert viermal die Woche, startet bei Lauf-Wettkämpfen und bei Parkruns. Wenn du ihn triffst und er läuft gerade nicht, dann handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Verwechslung ;-)

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